ALBRECHT WEINBERG – ES IST IMMER IN MEINEM KOPF

Ab 3. September im Kino

Kinotermine

Synopsis

Albrecht Weinberg überlebt den Holocaust. Sechzig Jahre nach dem Exil in Amerika kehrt er in seine alte Heimat Ostfriesland zurück. Nicht, weil er Deutschland noch einmal sehen will, sondern weil er fast blind ist und auf Hilfe angewiesen ist. In Leer kommt er am vermeintlichen Ende seines Lebens an — und findet dort etwas, womit niemand mehr gerechnet hat: einen Neubeginn an der Seite von Gerda Dänekas, einst seine Pflegerin, nun seine Freundin und Mitbewohnerin. Zusammen sind sie die älteste WG Deutschlands.

Und Albrecht beginnt zu erzählen: von seinem Leben, von „Mama“ und „Papa“, von dem, was bleibt, wenn alles verloren ging. Der Zuschauer erlebt, wie Schüler neben dem alten Mann im Rollstuhl hinknien und in Tränen ausbrechen, weil die Wucht seiner Geschichte kaum auszuhalten ist. Albrecht trägt das Grauen in seinem Kopf und im Herzen ein kindliches Vertrauen gegenüber den Menschen, die ihm begegnen. Zugewandt, liebevoll, immer neugierig und offen.

Selbst ein ehemaliger Wehrmachtssoldat, der ihm begegnet, kann daran nichts ändern. Albrecht weint, er lacht, er fährt mit dem Leeraner Bürgermeister Karussell und erinnert sich an jedes Detail einer Vergangenheit, die nicht vergehen darf. Bis zuletzt bleibt seine größte Angst das Vergessen.

Albrecht Weinberg starb am 12. Mai im Alter von 101 Jahren. Er hinterlässt Hunderte Freunde und Weggefährten sowie seine beste Freundin Gerda, die nun nicht mehr mit Albrecht, aber mit seinem Film durch Deutschland reist – gegen das Vergessen.

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"Ein Film, der so tief berührt und einen danach nichtmehr loslässt."
Süddeutsche Zeitung
"Ein meisterhafter Film über eine Rückkehr ins Land der Täter"
DER SPIEGEL
"Der Film skizziert so fein und liebevoll das Leben eines unglaublich mutigen und starken Menschen."
Die Zeit

Technische Details

FSK 6 (angefragt)
Laufzeit 90 Min.
Produktionsjahr 2026

Credits

Mit Albrecht Weinberg und Gerda Dänekas
Buch und Regie Güner Yasemin Balci, Jesco Denzel
Kamera Jesco Denzel, Bernd Hermes
Ton Güner Yasemin Balci, Jesco Denzel, Leon Kissau
Montage David Holfelder, Jan-Christian Pohl
Musik von Peer Kleinschmidt, Jan Frederik Vogt
Sound Design & Mischung Malte Lahrmann, Mike Gröger
Colorist Jan-Christian Pohl
Produzent Matthias Miegel, Andreas Banz, Robert Thalheim
Ko-Produzent Sven Junker, Marie Junker
Produktionsleitung Sarah Kuhwald
Produktion ZDF Christian Stachel (ZDF)
Redaktion Simone Grabs (ZDF)
Mit Unterstützung von American Jewish Committee (AJC) und der Alfred Landecker Stiftung

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