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GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS seit 10.09.2015 im Kino

Inhalt

Giovanni Segantini – Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers. Er schuf meist unter freiem Himmel monumentale Werke, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgslandschaft eingebettet sind. Im Lauf seines Lebens stieg er auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf. 41-jährig starb er 1899 im Engadin unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700m. Ein emotionaler Blick in die Abgründe einer zutiefst verletzten Seele und auf das Werk eines genialen Künstlers, dessen internationale Erfolge erst kurz vor seinem allzu frühen Tod einsetzten. Ein stiller, meditativer Film, eine Antithese zum Lärm der Welt und zum Mainstream des Konsums - eine Hommage an Giovanni Segantini. 

«Ich habe die Welt gekannt und all ihre sozialen Schichten; nicht von fernher, sondern ich lebte darin und erfuhr so all ihre Leidenschaften, ihre Schmerzen, ihre Freuden und ihre Hoffnungen. Ich habe die unendliche Ebene der Traurigkeit durchschritten, wo sich im Licht der Sonne und in der Dunkelheit alle menschlichen Leidenschaften herumwälzen. Ich sah Blumen weinen und Würmer lächeln. Ja, ich habe gelebt, ohne zu vegetieren, ich habe wirklich gelebt.»

(Giovanni Segantini, Brief an Neera, Savognin, undatiert)


Screenshots


Credits

Originaltitel: GIOVANNI SEGANTINI - Magie des Lichts
Produktionsland/-jahr: Schweiz 2015
Regie: Christian Labhart
Produktion: Christian Labhart
Mitwirkende: Bruno Ganz (Stimme) und Mona Petri (Stimme)
Musik: Paul Giger und dem Carmina-Quartett 

FSK: o.A.
Laufzeit: 82 Min.
FILMWEBSEITE: www.segantini-film.ch
FACEBOOKSEITE: www.facebook.com/SegantiniFilm

Kinostart: 10.09.2015
DVD-VÖ: tba


Pressestimmen

«Christian Labharts Film GIOVANNI SEGANTINI - MAGIE DES LICHTS, ist unerwartet anders: nicht eines der heute üblichen, sich in der Befragung von Experten und Zeugen permanent absicherndes Künstlerporträt, sonder eine freie Annäherung an Segantini…das beste, was  Segantini heute passieren kann…einmalig.» 

Landbote Schweiz

«Wohl noch nie ist Segantinis Tiefe derart ausgelotet worden wie in diesem Film. Durch seine eigenen Worte erfährt das Publikum, dass zum Handwerk des Künstlers poetische Visionen und philosophische Betrachtungen gehören. Dass für ihn nur dann Kunst entsteht, wenn die Passion des Lebens in ihr enthalten ist. Wenn sein künstlerisches Universum sich vollständig mit seiner Existenz vermählt, das Innen mit dem Aussen. Wenn die Grossartigkeit der Bergwelt mit ihrem irrenden Licht, ihren Horizonten, ihren Blumen und Wasserquellen, den Sonnenstrahlen, dem Schnee und Eis als Feier der Schöpfung erscheint. Wenn die Lebenszyklen vom ‹Werden – Sein – Vergehen› künden, von Mutter und Kind, Geburt und Tod. Vom Dasein. Von Ankunft und Verlust, Einsamkeit und Nestwärme.» 

Guido Magnaguagno, Kurator

«Die Kombination von Naturaufnahmen, Gemälden und Klangskulpturen verführen das Publikum zu einer sinnlichen visuellen akustischen Expedition ins Segantini-Universum; auch dank der Exzellenz von Pio Corradi an der Kamera und dem Violinisten und Komponisten Paul Giger mit dem Carmina Quartett.

 Michael Lang, cineman.ch 

 Labharts Gratwanderung zwischen Illustration und eigenständiger Erzählweise ist beachtlich gut gelungen. Beeindruckend auch die Bilder des erfahrenen Schweizer Kameramannes Pio Corradi.» 

Isabella Fischer, meinkino.ch

„GIOVANNI SEGANTINI ist eine gelungene Dokumentation…Eine Biografie als Elegie. Der Schweizer Dokumentar-Regisseur Christian Labhart gibt sich ganz seinem Protagonisten hin, rückt ihn keinen Millimeter heraus aus dem Zentrum, umkreist ihn behutsam, vorrangig mit visuellen und akustischen Dokumenten…ein schlüssiges Konzept. (Der Film) macht neugierig auf eine Werkschau in den Museen oder eine tiefer zielende Begegnung selbst für den, dem der Alpenmaler längst nahe ist.“
Sächsische Zeitung

„Christian Labhart porträtiert den Künstler mit dessen eigenen Worten, die Bruno Ganz intensiv emphatisch aus eigenen Aufzeichnungen und einer Biografie vorträgt…Kunsthistorisch…wertvoll, es kann sogar Laien fürs Thema befeuern.“ 
Kölner Stadt Anzeiger

„Vielleicht ist dies der Künstlerfilm der Zukunft: keine kostümierten Schauspieler, die den Pinsel schwingen, keine schlauen Kunsthistoriker, die gestenreich Bilder deuten, und keine Zeitgenossen, die Anekdoten zum Besten geben. …einfach nur Malerei, Filmansichten von den Schauplätzen…aus dem Off tönende Sätze des porträtierten Künstlers selbst….Labharts Dokumentarfilm könnte dem Genre den Weg weisen.“
Rheinische Post

„Giovanni Segantini…wird von Christian Labhart auf faszinierende Weise neu entdeckt als Naturmystiker und visionärer Lichtzauberer. Ein Künstler Porträt, das den kreativen Impulsen nachspürt. Schilderung eines entbehrungsreichen Lebens, dem die künstlerische Selbstermächtigung mit großer Passionsgeste abgetrotzt wird.“
Süddeutsche Zeitung

„…eine hypnotische überwältigende Filmerfahrung…eindringlich.“
Der Tagesspiegel

„Ein kontemplativer Einblick in eine vielschichtige wie freiheitsliebende Künstlerseele.“
Hamburger Abendblatt

„Ganz anders Christian Labharts Giovanni Segantini - Magie des Lichts, der sich dem österreichischen Maler assoziativ und behutsam nähert und gerade durch diese vorsichtige Herangehensweise Interesse weckt.“
Mittelbayerische Zeitung

„Christian Labhart hat einen Film geschaffen, der mehr ist als ein gutes Künstlerporträt: Die meditative Reise gilt existenziellen Fragen, geknüpft an den Schicksalsweg eines Menschen. Die Begegnung, die der Zuschauer mit ihm erfährt, ist eine mitfühlen wie nachdenklich machende, lebendige. Das ist nicht zuletzt auch der visuellen Fantasie und des herausragenden Handwerks des meisterlichen Kameramanns Pio Corradi zu verdanken. Dessen Bildschöpfungen sind gleichsam Atem, Fühlen und rebellierendes Denken Segantinis.“ 
neues deutschland