vimeovimeoYouTubeYouTubetwittertwitterfacebookfacebookgoogle+google+
mindjazz pictures/Filme/SILENTIUM - VOM LEBEN IM KLOSTER - Seit 14. Mai im Kino

SILENTIUM - VOM LEBEN IM KLOSTER - Seit 14. Mai im Kino

Inhalt

Vier Nonnen, ein Pater, dreißig Schafe und ein Kloster.Scheinbar fernab der Zivilisation am Rande der Schwäbischen Alb wird bei den „Benediktinerinnen unserer lieben Frau“ in Habsthal streng auf die Regeln des Hl. Benedikt, mit ihrer Jahrhunderte alten Tradition, geachtet. Andererseits wird aber auch ganz diesseitig in der Postmoderne gelebt und gearbeitet.Ora et labora heißt die alles bestimmende Maxime und die sich daran anschließende Frage: wie können der gottesfürchtige Glaube und das weltoffene Klosterleben eine Symbiose eingehen?

Der Max-Ophüls Preisträger und erfolgreiche Buchautor Sobo Swobodnik, der selbst auf der schwäbischen Alb geboren wurde, widmet seinen achten Langfilm nun einem Ort des Glaubens, der ihn seit seiner Liebeserklärung an seine Heimat, der Buchreportage „Dem Himmel so nah“ nicht mehr losgelassen hat. Er folgt seiner anhaltenden Faszination für das kontemplative Leben in dem 750 Jahre alten Kloster Habsthal, nahe der schwäbischen Alb.  Was bewegte die vier dort lebenden und arbeitenden Nonnen und einem Pater zu ihrem radikalen Schritt und wie gestaltet sich heutzutage ein Leben, das Gott und dem Glauben gewidmet ist? Zwischen Stille und alltäglicher Geschäftigkeit, zwischen religiöser Einkehr und der Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit des Zufluchtsorts Kloster entsteht das lebendige Portrait einer Lebensform, deren Zukunft ungewiss ist.

 

Screenshots


Credits

Originaltitel: Silentium - Vom Leben im Kloster 
Produktionsland/-jahr: Deutschland 2015
Regie: Sobo Swobodnik
Produktion: Produktion Guerilla Film Koop
Mitwirkende: Sr. Kornelia Kreidler, Sr. Hildegard Schneider, Sr. Lidwina Schneider, Sr. Walburga Wolf, Pater Pius Agreither 

FSK: o.A.

Laufzeit: 84 Min.
Kinostart: 14.05.2014
DVD-VÖ: 20.11.2015 


Pressestimmen

„Entschleunigung, in der sich Spiritualität und Tatkraft gegenseitig befruchten. (..) Dank der genauen Beobachtung wird das Besondere, Beneidenswerte der Gemeinschaft eingefangen: die Konzentration, Disziplin, Freude und Gelassenheit im täglichen Tun, der Glaube, der den Kopf frei hält.“ epd Film

„Der Film taucht mit Umsicht in die Atmosphäre innerer Sammlung und Andacht ein, lauscht den Gebeten und den Psalmengesängen und übersetzt seine Annäherungen in eine dezidierte Bildsprache. (...) Nach Art eines basso continuo schwingt eine stille Zufriedenheit als Jahrhunderte lang eingeübtes Kombination aus Regel und Ritual durch den Film. Man ahnt den Segen der Konstanz, der zeitlebens gleichen Abläufe, spürt die Ruhe und Gelassenheit des klösterlichen Lebens und wie sehr das alles Dinge sind, die im Getriebe der Gegenwart immer mehr an den Rand gedrängt werden.“ Filmdienst

„Herausgekommen ist ein Werk, das nicht nur mit dem Auge und den Ohren wahrgenommen wird. Es ist ein Film der auch die Seelen der Menschen tief berührt und ihnen Zugang zu einem Leben eröffnet, als befremdlich wirkt, aber in der Intension der Suche nach Gott aktuell ist wie nie.“ Konradsblatt

Silentium - Vom Leben im Kloster ist ein einfühlsam gemachter Dokumentarfilm – bildstark, kontemplativ und mit feinem Humor.“ Kino-Zeit

„Ein sehenswerter Film, der sicherlich auch Atheisten beeindruckt.“  Lonely Planet Traveler 

 

„Dadurch, dass die Bewegungen langsam sind und die Geräusche leise und besinnlich, entfaltet er spätestens nach 15 Minuten eine ungeheure meditative Kraft. (…) Dieser Dokumentarfilm ist im besten Sinne unspannend.“ Münchener Merkur

„Der Film feiert das einfache Leben im Kloster, blickt in eleganten Bildern auf die Tätigkeiten vor Ort, aufs Kochen, Nähen, Wäsche mangeln und stärken, und dem spirituellen In-Sich-Kehren. Persönliche Hintergründe, erklärende Kommentare oder Gedanken über die Zukunft dieses Lebensstils gibt der Film nicht und will es auch nicht. So bleibt ein direkter, berührender Blick auf eine Welt, die gar nicht weit weg ist von unserem Alltag und doch so fern." BR Kino Kino

„Schon mit den ersten Bildern breitet sich eine meditative Ruhe aus. (...) Dem Regisseur ist es geglückt die Kontemplation der beobachteten Protagonisten im Bild spürbar, nachempfindbar zu machen. (...) Man denkt sich: ja, das sind Menschen wie du und ich. Indem der Film ihnen auf eine unaufdringliche Art Nahe kommt, und die Stille von sich selbst erzählen lässt, schafft er das eindringlich Portrait einer Lebensform, deren Zukunft ungewiss ist.“ Filmgazette

„Eine nach innen gekehrte Spiritualität wird in allen Lebensbereichen spürbar.“ Programmkino