News 02.09.2010

Schattenzeit
erste Kinotermine online


"Mit großer Nähe und Einfühlungsvermögen, und dennoch schonungslos, erzählt Regisseur Gregor Theus in Schattenzeit von der tabuisierten Volkskrankheit Depression. Über zwei Jahre begleitet der Filmemacher seine drei Protagonisten in der Berliner Charité-Klinik für Psychiatrie. Mit langen Einstellungen, nur wenigen Interviewpassagen und einer grandiosen Kamera schafft Theus Einblicke, die man so aus einem Dokumentarfilm noch nicht kennt. Und von Minute zu Minute des Films wird deutlicher: Depressionen können jeden von uns treffen." So begründet die Jury des First Steps Awards die Nominierung von Schattenzeit in der Kategorie Dokumentarfilm.

Wer sich persönlich davon überzeugen möchte kann dies auf der anstehenden Kinotour mit Gregor Theus tun: Mehr unter Kinotermine.

News 02.09.2010

Hochburg der Sünden ab 01.10.2010 auf DVD


"Der Stuttgarter Theatermacher Volker Lösch inszeniert die griechische Tragödie "Medea" - mit türkischen Laiendar­stellerinnen. Die inneren Konflikte, die bei der Auseinandersetzung mit dem Stück und den eigenen, teils tragischen Lebensgeschichten zutage treten, sind das Thema dieses wunder­baren Dokumentarfilms, der Berührungsängste und Vorurteile abbaut." schreibt Ralf Blau in der cinema.

Weitere Reviews zum Film unter fluter.de, taz.de kino-zeit.de, aviva-berlin.de.

Ab dem 01.10.2010 ist die DVD überall im Handel erhältlich.
DVD vorbestellen bei amazon

News 26.08.2010

Schattenzeit "besonders wertvoll"


Die FBW vergibt für Schattenzeit das Prädikat "besonders wertvoll".

FBW Pressetext: Was in den Köpfen depressiver Menschen vorgeht, ist keine Einbildung. SCHATTENZEIT dokumentiert über zwei Jahre auf einfühlsame Weise die Krankheitsgeschichten von drei Depressiven, die in der Berliner Charité zur Behandlung aufgenommen werden. Gregor Theus greift in seinem Abschlussfilm ein hochaktuelles Thema auf, vermittelt neueste Erkenntnisse und verschafft wertvolle Einblicke in ein äußerst komplexes Krankheitsbild. Den Betroffenen nimmt die Krankheit jeden Lebensmut, was für ihr Umfeld oft schwer nachvollziehbar ist. Durch die Begleitung der verschiedenen Charaktere und die persönlichen Schicksale gelingt es dem Dokumentarfilm, sich den Verschlossenen zu nähern, Verständnis für ihre Situation zu schaffen. Dabei bleibt der Film durchgehend sachlich und trifft auch musikalisch immer den richtigen Ton, ohne kitschig zu wirken oder Mitleid einzufordern. Ein beeindruckender und wichtiger Film über die Abgründe des Lebens, die Härte einer Krankheit und unumstößliche Hoffnung.

Jurybegründung: In dieser einfühlsamen Langzeitstudie wurden drei Patienten der Berliner Charité, die an schweren Depressionen leiden, zwei Jahre lang bei ihren Behandlungen begleitet. Die Protagonisten Olaf, Mona und Maria lassen dafür äußerst intime Einblicke sowohl in ihr Krankheitsbild wie auch ihre Behandlungen zu. So beschreibt Olaf präzise jenen Geisteszustand, der ihn an den Rand zum Selbstmord geführt hat, während Maria in einer akuten Phase der Depression kaum noch die Kraft hat, sich überhaupt zu äußern oder zu bewegen. Der nüchtern sachliche Stil, der sowohl in der eher konventionellen Erzählform wie auch zugleich dezenten und genau beobachtenden Kameraarbeit deutlich wird, ist dem Thema angemessen - übertriebene, filmkünstlerische Ambitionen wären hier völlig deplatziert gewesen. Stattdessen gibt Gregor Theus dem Zuschauer durch lange Einstellungen die Zeit, den drei Patienten behutsam nahezukommen. Auch die Behandlungsmethoden werden präzise beschrieben. Da die Charité das Filmprojekt unterstützte, waren auch Aufnahmen während einer Operation möglich. Wo sind die Grenzen zwischen Körper und Geist, wenn Maria während ihrer Operation gefragt wird, ob ihre Schuldgefühle schon verschwunden sind? SCHATTENZEIT ist ein wichtiger Film, der über eine Krankheit aufklärt, die immer noch mit einem Makel behaftet ist. Umso wichtiger sind die neusten Erkenntnisse und Behandlungsmethoden, die in diesem Film dargestellt und in denen die organischen Ursachen der Depression betont werden. Dadurch bekommt der Film, obwohl er immer konkret und nah bei den drei Erkrankten bleibt, auch eine eigene philosophische Ebene.

News 07.08.2010

Schattenzeit
ab dem 07.10.2010 im Kino


Olaf, Mona und Maria leiden seit Jahren an schweren Depressionen. Die Krankheit hat ihnen jeden Lebensmut genommen. Um nicht wieder ihren Selbstmordgedanken zu verfallen, suchen sie Hilfe in der psychiatrischen Klinik der Berliner Charité und lassen sich einweisen. Die drei werden über einen Zeitraum von 2 Jahren auf ihrem harten Weg begleitet. Sie scheuen sich dabei nicht vor der Auseinandersetzung mit lang umstrittenen Behandlungsmethoden wie Elektrokrampftherapie (EKT). Auf unvergleichlich einfühlsame Weise werden die wahren Emotionen dieser sonst oft nur schwer zu greifenden Erkrankung für den Zuschauer nachvollziehbar. Ein Film über Hoffnung, die Abgründe des Lebens und die brutale Härte einer Krankheit.

Weitere Infos folgen in Kürze.


>> alle älteren News anzeigen



im Kino

Schattenzeit - Kinotour


Mehr unter Kinotermine. Die Termine werden laufend aktualisiert | Aktueller Stand: 02.09.10

Trailer

Schattenzeit



Olaf, Mona und Maria leiden seit Jahren an schweren Depressionen. Die Krankheit hat ihnen jeden Lebensmut genommen. Um nicht wieder ihren Selbstmordgedanken zu verfallen, suchen sie Hilfe... [alle Infos]

Online-Shop

Unsere DVDs bei amazon.de


Seit März 2010 auf DVD

Der Weg nach Mekka


Der Weg nach Mekka - Die Reise des Muhammad Asad folgt dem Lebensweg von Leopold Weiß alias Muhammad Asad... [alle Infos]

News

Newsletter-Abo


E-Mail:
Name: